Bekanntmachung

Teilsanierung und Umbau Botschaftskanzlei Quito (ECU) 26D607001





Vertragspartei und Dienstleister
BeschafferOffizielle Bezeichnung: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
Identifikationsnummer: DE233121477
Internet-Adresse (URL): https://www.sib.sachsen.de
Postanschrift: Riesaer Str. 7h
Postleitzahl / Ort: 01129 Dresden
NUTS-3-Code: DED21
Land: Deutschland
E-Mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de
Telefon: 00
Art des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlerer und untere Landesbehörden
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
 Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck  
RechtsgrundlageRichtlinie 2009/81/EG
BeschreibungInterne Kennung: 26D607001
Titel: Teilsanierung und Umbau Botschaftskanzlei Quito (ECU)
Beschreibung: Generalplanung (insbesondere Objektplanung - Gebäude/ Innenräume), Fachplanung (Technische Ausrüstung) und weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen (Tragwerksplanung, Brandschutz, Wärmeschutz, Bau- und Raumakustik)
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe  
Hauptklassifizierung (CPV-Code)  
 CPV-Code Hauptteil: 71000000-8
 Weitere CPV-Code Hauptteile: 71200000-0
ErfüllungsortSonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Ort im betreffenden Land
Land: Ecuador
Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: Deutsche Botschaftskanzlei Quito
Edificio "Citiplaza"
Avenida Naciones Unidas E10-44 y República de El Salvador
RGCC+XC9
170135 Quito
Ecuador
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Grundlage für den AusschlussAuftragsunterlagen, Bekanntmachung
Ausschlussgründe
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Insolvenz
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung: gesetzliche Regelung

Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung: gesetzliche Regelung
Grenzübergreifende Rechtsvorschriften  
Einzelheiten zum Verfahrenstyp  
VerfahrensartVerfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: 1.) Sämtlichen Vergabeunterlagen werden ausschließlich und kostenfrei auf der Vergabeplattform http://www.sachsen-vergabe.de zum Download bereitgestellt.
2.) BITTE BERÜCKSICHTIGEN SIE DIE INFORMATIONEN IM FORMBLATT-
DATEI "A00_INFO TEILNAHMEWETTBEWERB" DER VERGABEUNTERLAGEN. Weitere
Unterlagen wie bspw. Vertrag inkl. Anlagen oder die Projektbeschreibung werden erst im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 des Vergabeverfahrens) zur Verfügung gestellt.

3.) Es sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Vergabeunterlagen zu
verwenden. Die einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind vollständig auszufüllen und ausgedruckt als Teil des Teilnahmeantrages einzureichen. Teilnahmeanträge können ausschließlich SCHRIFTLICH (in Papierform) an die als Beschaffer benannte Kontaktstelle eingereicht werden. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag abzugeben. Es ist der vom Auftraggeber erstellte KENNZETTEL zu benutzen. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. elektronische Teilnahmeanträge oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

4.) Geforderte Nachweise sind grundsätzlich als Kopie zugelassen, sofern nicht ausdrücklich anders verlangt. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung);

5.) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung sind auch Teilnahmeanträge / Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerber-/Bietergemeinschaft bzw.
unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros u. von Nachauftragnehmern können das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie aller Bieter mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge haben;

6.) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers/ Bieters sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt;

7.) Enthalten die Bekanntmachung od. die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers/Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber/Bieter den AG unverzüglich in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber/Bieter mit diesen Einwendungen präkludiert.

8.) Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen, Nachweisen und ggf. weiteren Unterlagen.

9.) Neben Einzelunternehmen sind auch Bewerbergemeinschaften (BG) zugelassen. Rechtsform von BG: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Mit dem Teilnahmeantrag
Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Hierzu liegt das Formblatt "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" den Ausschreibungsunterlagen bei. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen
wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.

10.) Bei Bewerbergemeinschaft (BG) ist von jedem Mitglied der Gemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag jeweils ein separater Bewerberbogen (901-AI EU VS) ausgefüllt und unterschrieben, sowie um die geforderten Nachweise ergänzt, den Unterlagen beizufügen. Das vertretungsberechtigte Mitglied der BG reicht seinen Bewerberbogen mit den geforderten Unterlagen als Teilnahmeantrag ein und legt die Bewerberbögen u. ggf. weitere Unterlagen der übrigen Mitglieder der BG (als Eigenerklärungen) als Anlage bei. Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem oder mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB, die Erfüllung der Anforderungen zur Berufshaftpflichtversicherung, die Eigenerklärung Art. 5k VO
(EU) Nr. 833/2014 (RUS-Sanktionen) sowie die Erklärung "Sicherheitsauskunft und
Verpflichtungserklärung Teilnehmer" (Formblatt 125-AI EU). Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen.;

11.) Vorgehen zur Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen. Die Auswahl der Bewerber erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen, mit denen die Erfüllung der Mindestanforderungen nachgewiesen wurde. Diese Teilnahmeanträge werden nach den aufgeführten Auswahlkriterien bewertet. Die genaue Zusammensetzung ist aus der mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Wertungsmatrix ersichtlich. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten. Wird die Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, wird unter diesen das Losverfahren angewendet.

12.) Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht
vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2009/81/EG
vsvgv -
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Vergabeverfahren  
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ...)  
Bedingungen der AuktionEs wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
AuftragsvergabeverfahrenRahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Quelle der EignungskriterienAuftragsunterlagen, Bekanntmachung
Eignungskriterien
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Mit dem Teilnahmeantrag: Erklärung zu geeigneten
Referenzen über vom Bewerber ausgeführte wesentliche Dienstleistungen. Es sind geeignete Referenzen über vom Beweber in den letzten 3 Jahren im eigenen Unternehmer erbrachte Dienstleistungen aufzulisten. Hierzu ist der den Ausschreibungsunterlagen beigefügte Referenzbogen (Formblatt 901R-AI EU VS) zu nutzen. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Hierzu ist der den Ausschreibungsunterlagen beigefügte Referenzbogen (Formblatt 901R-AI EU VS Referenzbogen) zu nutzen. Geforderte Angaben zu den Referenzen siehe Formblatt 901R-AI EU VS zzgl. aussagekräftiger Projektdarstellung je Referenz. Zur Sicherstellung eines
ausreichenden Wettbewerbs werden auch Referenzen berücksichtigt, die mehr als 3 Jahre zurückliegen, sofern dies im Folgenden so bestimmt. >>MINDESTANFORDERUNGEN: Zum
Nachweis der Erfahrung bei vergleichbaren Planungsleistungen werden vom Bewerber Referenzen gefordert, welche folgende Mindestanforderungen erfüllen müssen:

1. Referenzen GEBÄUDEPLANUNG - es sind mind. 2 eigenständig realisierte Referenzen , mit folgenden Mindestbedingungen einzureichen (gem. Matrix-Bewerberauswahl):
a) mindestens Eingruppierung entsprechend Honorarzone III;
b) erbrachte Leistungsphasen 2 bis 8 (Vorplanung, Entwurfsplanung,
Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Leistungen für die Vergabe und Objektüberwachung);
c) Inbetriebnahme der Referenz nach dem 01.01.2021;
d) Baukosten Kostengruppen 300 + 400 mind. 2.500.000 Euro brutto.
e) mindestens 1 Referenz außerhalb des EU-Binnenmarktes

>Weitere Unterkriterien sind in der Wertungsmatrix aufgeführt.<

2. Referenzen TECHNISCHE AUSRÜSTUNG - AG 1-3, gem. § 53 Abs. 2 HOAI - es sind mind. 2 eigenständig realisierte Referenzen, mit folgenden Mindestbedingungen einzureichen (gem. Matrix-Bewerberauswahl):
a) erbrachte Leistungsphase 2 bis 3 und 5 bis 8 (Vorplanung,
Entwurfsplanung, Ausführungsplanung, Leistungen für die Vergabe
und Objektüberwachung);
b) Inbetriebnahme der Referenz nach dem 01.01.2021;
c) Baukosten Kostengruppen 410 (Anlagengruppe 1.1.1) und
Kostengruppe 430 (Anlagengruppe 1.1.3) in Addition mind. 350.000 € brutto.
d) mindestens 1 Referenz außerhalb des EU-Binnenmarktes

>Weitere Unterkriterien sind in der Wertungsmatrix aufgeführt.<

3. Referenzen TECHNISCHE AUSRÜSTUNG - AG 4,5 gem. § 53 Abs. 2 HOAI - es sind mind. 2 eigenständig realisierte Referenzen, mit folgenden Mindestbedingungen einzureichen (gem. Matrix-Bewerberauswahl):
a) erbrachte Leistungsphase 2 bis 3 und 5 bis 8 (Entwurfsplanung, Ausführungsplanung, Leistungen für die Vergabe und Objektüberwachung)
b) Inbetriebnahme der Referenz nach dem 01.01.2021
c) Baukosten Kostengruppen 440 (Anlagengruppe 1.1.4) und
Kostengruppe 450 (Anlagengruppe 1.1.5) in Addition mind. 450.000 Euro brutto.
d) mindestens 1 Referenz außerhalb des EU-Binnenmarktes

>Weitere Unterkriterien sind in der Wertungsmatrix aufgeführt.<

4. Referenzen MATERIELLE SICHERHEIT (Planung und Koordinierung von sicherheitstechnischen Bauteilen und Einrichtungen, z.B. Schleuse, Wachgebäude, RK-/ VISA-Stelle) - es ist mind. 1 eigenständig realisierte Referenz, mit folgenden Mindestbedingungen einzureichen (gem. Matrix-Bewerberauswahl):

a) Baumaßnahme mit hohen Aforderungen an Materielle Sicherheit
b) Inbetriebnahme der Referenz nach dem 01.01.2021

>Weitere Unterkriterien sind in der Wertungsmatrix aufgeführt.<
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Mit dem Teilnahmeantrag: Nachweis der beruflichen
Befähigung durch Vorlage der Studien- und Ausbildungsnachweise / Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber / Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens. Führungskräfte sind dabei verantwortliche Personen die im Auftragsfall die
Leistungserbringung leiten und steuern. Zulassung, wer berechtigt ist,
durch Nachweis, in folgenden benannten beruflichen Befähigungen (1+2+3) für:

1.) Führung der Berufsbezeichnung Architekt und bei einer Architektenkammer eingetragen ist, oder
wer berechtigt ist, den akademischen Grad Diplom-Ingenieur Architektur zu führen.

2.) Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur, Abschluss als Master, Dipl.-Ing. in der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung (Heizung/Lüftung/ Sanitär) oder in einem vergleichbaren Studiengang berechtigt ist und/ oder bei einer Ingenieurkammer eingetragen ist

3.) die einen Studienabschluss in der Fachrichtung Elektrotechnik oder Informationtechnik und entsprechende Berechtigung zum Tragen der Berufsbezeichnung "Ingenieur" in einer der o.g. Studienrichtung oder Eintrag bei einer Ingenieurkammer nachweisen können.

Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann
teilnahmeberechtigt, wenn durch den Bewerber nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende
Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet
der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Mit dem Teilnahmeantrag: Erklärung über die
durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, aufgegliedert in Berufsgruppen (z.B. Architekten, Ingenieure, Techniker, Technische Zeichner, u.ä.), und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung: 1.) Erklärung zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer
Unternehmen mit Bezeichnung der zu vergebenden
Teilleistungen bzw. der in Anspruch genommenen Kapazität
und Angabe des Namens des Unterauftragnehmers bzw. des
anderen Unternehmens (Formblatt ). Nur in Fällen von
Eignungsleihe ist mit dem Teilnahmeantrag zusätzlich vom
anderen Unternehmen ein separater Bewerberbogen mit den
verlangten Informationen und Unterlagen vorzulegen. In allen
anderen Fällen fordert der Auftraggeber erforderliche
Erklärungen und Nachweise zur Eignung der Dritten ggf. von
den Bewerbern/Bietern, die in die engere Wahl kommen
gesondert ab und behält sich vor, die Eignung der Dritten für
die von ihnen zu erbringenden Leistungen zu prüfen.

2.) Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird
(Unteraufträge/Eignungsleihe) ist mit dem Teilnahmeantrag für
jedes Unternehmen die den Vergabeunterlagen beigefügte
Verpflichtungserklärung (Formblatt ) unter Beschreibung der
(Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der
Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben. Der Auftraggeber
verlangt eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bieters,
sofern die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des
Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen
Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der
Eignungsleihe.

3.) Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird
(Unteraufträge/Eignungsleihe) ist mit dem Teilnahmeantrag von
jedem dieser Unternehmen die den Vergabeunterlagen
beigefügte Erklärung zur "Sicherheitsauskunft und
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer/
Unterauftragnehmer" (Formblatt 126-AI EU) abzugeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen
Beschreibung: 1.) Erklärung zur Einreichung von Führungszeugnissen für Projektleiter und Objektüberwacher mit dem Angebot (nicht älter als 12 Monate) sowie für alle weiteren an der Auftragsausführung beteiligten Personen im Auftragsfall (nicht älter als 12 Monate).
2.) Erklärung "Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Teilnehmer" (Formblatt 125-AI EU) und ggf. für vorgesehene Unterauftragnehmer (Formblatt 126-AI EU) gem. § 7 Abs. 2 Nr. 2 und 3 VSVgV.
3.) Zur Ausführung der Leistungen sind die Anforderungen des Gesetzes über die Vorraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes und den Schutz von Verschlusssachen (Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG) zu erfüllen.
>>ERLÄUTERUNGEN: Teile der Baumaßnahme sind als "Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD)" eingestuft. Während der gesamten Vertragsdauer sowie nach Kündigung, Auflösung oder Ablauf des Vertrags sind die einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, insbesondere die Verwaltungsvorschrift der Sächsischen Staatsregierung über die Behandlung von Verschlusssachen (Verschlusssachenanweisung -
VSA) in der jeweils gültigen Fassung sowie das Merkblatt zur Behandlung von Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD-Merkblatt) zu beachten und vollumfänglich einzuhalten. Eine Nichtbeachtung kann die Auflösung des Vertrages beziehungsweise von Teilen des Vertrages zur Folge haben. Mit
dem Teilnahmeantrag ist für den Bewerber die Verpflichtungserklärungen gem. § 7 Abs. 2 Nr. 2 und 3 VSVgV abzugeben. Hierzu ist für den Bewerber das Formblatt 125-AI EU einzureichen. Die vorstehend genannten Vorschriften wirken sich im Rahmen der Planung und Bauausführung insbesondere auf die Kommunikation, die Speicherung von Daten und die Verwahrung /Archivierung von Unterlagen aus. Die Arbeitsplätze und -mittel der Mitarbeiter am Projekt sind so vorzuhalten, dass die VS-NfD-Anforderungen erfüllt werden. Zur Kommunikation zwischen
allen Beteiligten am Projekt ist die Software GnuPG VS-Desktop der Firma g10 code GmbH zu verwenden. Diese Software ist vom Bieter selbst zu erwerben (Vollversion ca. 275 Euro). Von den im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes ausgewählten Bietern sind mit dem
Angebot die Führungszeugnisse für den vorgesehenen Projektleiter und den vorgesehenen Objektüberwacher einzureichen. Das Ausstellungsdatum der Führungszeugnisse darf zum Zeitpunkt der Abgabefrist des Angebotes nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Die
vorzulegenden Führungszeugnisse dürfen keine Eintragungen enthalten. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, dass die Führungszeugnisse für den vorgesehenen Projektleiter und den vorgesehenen Objektüberwacher mit dem Angebot eingereicht werden. Dafür ist der Bewerberbogen (Formblatt 901-AI EU VS, Abschn. B, Ziff.
15) zu verwenden. Im Auftragsfall nach Abschluss des Vergabeverfahrens sind die Führungszeugnisse für alle weiteren an der Planung und Ausführung des Auftrages beteiligten Personen einzureichen. Das Ausstellungsdatum darf zum Zeitpunkt der Abgabefrist (nach Abschluss des Vergabeverfahrens) nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Die vorzulegenden Führungszeugnisse dürfen keine Eintragungen enthalten. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, dass die Führungszeugnisse aller weiteren an der Planung und Ausführung des Auftrages beteiligten Personen im Auftragsfall nach Abschluss des Vergabeverfahrens eingereicht werden. Dafür ist der Bewerberbogen
(Formblatt 901-AI EU VS, Abschn. B, Ziff. 16) zu verwenden.
4.) HINWEIS: Mögliches Durchlaufen einer Sicherheitsüberprüfung nach Sicherheitsüberprüfungsgesetz des Bundes, bei Beauftragung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Erklärung über das Vorliegen bzw. den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Umfang des vertraglich geforderten Versicherungsschutzes im Auftragsfall. >>MINDESTANFORDERUNG: 2.000.000,00 € für Personenschäden und 1.500.000,00 € für sonstige Schäden. Der Auftragnehmer hat - wahlweise- eine durchlaufende oder eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen, welche auch die Haftungsrisiken als Generalplaner für den Vertragsgegenstand gem. Vertrag sowie eine 10-jährige Nachhaftung umfassen muss.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, ggf. erforderliche Haftpflicht- oder sonstige Versicherungen, welche sich aus den Bestimmungen des Staates der Baustelle für die Ausübung der vertragl. vereinbarten Generalplanerleistung ergeben, selbständig abzuschließen. Die Kosten hierfür trägt der Auftragnehmer.

Mit Vertragsschluss ist zur Abdeckung aller Schadens- und/oder Regressansprüche wegen Personen- und sonstigen Schäden eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen abzuschließen und nachzuweisen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung Personenschäden und sonstige Schäden) ist zusätzlich eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Sofern eine Arbeitsgemeinschaft Auftragnehmer wird, ist der Nachweis von jedem Mitglied der Gemeinschaft einzeln im vertraglichen Umfang zu erbringen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Mit dem Teilnahmeantrag:
1) Angaben zur Identität Rechtsform des Unternehmens (Name, Anschrift, Kontaktdaten wie Tel.Nr., Fax Nr., Email, usw.)

2) Erklärung zur Eintragung in ein Berufs-/Handels-/Partnerschaftsregister. Bei Eintragungspflicht Angabe von Register, Zeitpunkt der Eintragung, Nummer.

3) Erklärung, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
• gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
• gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Ggf. Angaben zur Selbstreinigung nach § 125 GWB.

4) Erklärung, über das Bestehen von rechtlich und wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen mit Angabe, ob wirtschaftliche Verknüpfungen vorliegen, unter Benennung der Unternehmen und Beschreibung zur Art und Weise der Verknüpfung.
Erklärung, dass der Auftrag unabhängig von anderen Ausführungs- und Lieferinteressen ausgeführt wird.

5) Erklärung gem. Art.5k VO (EU) Nr. 833/2014 (RUS-Sanktionen).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung: Mit dem Teilnahmeantrag: Erklärung über den
Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Geschäftsjahre (jahresweise).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung: Erklärung über den Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Generalplanung) der letzten 3 Geschäftsjahre (jahresweise).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Vorgehen zur TeilnehmerauswahlDas Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden: Ja
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Weitere Bedingungen zur QualifizierungNachforderung von Unterlagen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: gesetzliche Regelung
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen: Ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Vorbehaltene AuftragsvergabeDie Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
NebenangeboteNebenangebote sind zulässig: Nein
Regelmäßig wiederkehrende Leistungen  
 Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags  
Reservierte VertragsdurchführungDie Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
LeistungsbedingungenBedingungen für die Ausführung des Auftrags: gem. Vergabeunterlagen
eRechnungElektronische Rechnungsstellung: Ja
AnforderungenDie Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Verfahren nach der VergabeAufträge werden elektronisch erteilt: Nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Nein
Antrag auf Vergabe von UnteraufträgenObligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Verpflichtungen im Zusammenhang mit SubunternehmenEine Verpflichtung des Bieters bezüglich der Vergabe von Unteraufträgen: Der Auftragnehmer muss alle Änderungen der Unterauftragnehmer angeben, die sich während der Auftragsausführung ergeben
Bestimmungen zur FinanzierungWesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: gem. Vergabeunterlagen
Organisation, die Angebote entgegennimmtoben genannte Kontaktstelle
Informationen zur Einreichung  
Fristen  
 
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 29.09.2026 14:00 Uhr
Sprachen der EinreichungSprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Angaben zu SicherheitsleistungenSicherheitsleistung erforderlich: Nein
EinreichungsmethodeElektronische Einreichung zulässig: Nein
Begründung, warum eine elektronische Einreichung nicht möglich ist: Instrumente, Vorrichtungen oder Dateiformate nicht allgemein verfügbar
Beschreibung: Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich SCHRIFTLICH (in Papierform)
einzureichen.
AuftragsunterlagenDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19fd1375481-14b63c73c8c92e9b
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal  
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstelltoben genannte Kontaktstelle
Überprüfung  
Fristen für NachprüfungsverfahrenInformationen über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenOffizielle Bezeichnung: 1.Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Identifikationsnummer: keine Angabe
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16,
Postleitzahl / Ort: 53113 Bonn
NUTS-3-Code: DEA22
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax.: +49 2289499400
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstelltOffizielle Bezeichnung: 1.Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Identifikationsnummer: k.A.
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16,
Postleitzahl / Ort: 53113 Bonn
NUTS-3-Code: DEA22
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax.: +49 2289499400
Schlichtungsstelle  
Beschaffungsinformationen (speziell)
Vergabeverfahren  
Beschreibung der BeschaffungBeschreibung: Die bundeseigene Kanzlei der Deutschen Botschaft in Quito (Ecuador) befindet sich im Gebäudekomplex "Conjunto Citiplaza" (bestehend aus drei Gebäuden: Citibank, Sheraton Hotel und Büroturm) im zentralen Stadtteil und Geschäftsviertel La Carolina (Edificio Citiplaza, Av. Nacio-nes Unidas E10-44 y República El Salvador).
Der Bezug des Citiplaza-Gebäudes, welches zwischen 1996 und 1998 errichtet wurde, erfolgte 1998.
Hier nutzte die Bundesrepublik Deutschland bis 2016 gemeinsam mit Großbritannien dieselbe RK-/Visastelle in der 12. Etage. Später kaufte Deutschland diesen Bereich und nutzte diesen exklusiv für die RK-/Visastelle der Deutschen Botschaft.

Quito, die Hauptstadt von Ecuador, liegt 20 Kilometer südlich des Äquators in einem 2850 m hohen Becken der Anden und ist die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Sie ist mit rund 2,7 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Außerdem ist sie Hauptstadt des gleichnamigen Kantons sowie der Provinz Pichincha. Die Altstadt von Quito gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die geplanten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Deutschen Botschaftskanzlei in Quito beziehen sich ausschließlich auf die bundeseigene Liegenschaft im 12. und 13. Obergeschoss des Gebäudes "Citiplaza".

Gegenstand sind Leistungen der Generalplanung [insbesondere Objektplanung (Gebäude/Innenräume), Fachplanung (Technische Ausrüstung) und weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen (Tragwerksplanung, Brandschutz, Wärmeschutz, Bau- und Raumakustik) für die Teilsanierungs- und Umbaumaßnahmen der deutschen Botschaftskanzlei in Quito (Ecuador). Sie umfassen die baulichen und technischen Anlagen im 12. und 13. Obergeschoss des 14-geschossigen Gebäudes "Edificio Citiplaza".
Die beiden Etagen der Deutschen Botschaftskanzlei sind vom 14. OG, in welchem sich die Britische Botschaft befindet, räumlich zu trennen.
Es sind die Grundlagen des ecuadorianischen Horizontaleigentumsgesetzes zu berücksichtigen, welches das Konzept des Gemeinschaftseigentums regelt. Dies betrifft sowohl bauliche als auch technische Anlagen.
Teile der Bauaufgabe sind in sicherheitstechnisch sensiblen Bereichen zu realisieren.

Die Kernpunkte der geplanten Baumaßnahme umfassen:
• Ertüchtigung der materiellen Sicherheit - Erneuerung des Eingangsbereichs mit Schleuse und der RK-/Visastelle
• Sanierung technischer Anlagen (Lüftung- und Klimasystem, Sanitärinstallationen, Elektro)
• Ertüchtigung des Brandschutzes
• Umsetzung der Nutzeranforderungen zur Barrierefreiheit innerhalb der Botschaftskanzlei.

Weitere Teilleistungen sind:
- Teile der Tragwerksplanung
- Bau- und Raumakustik
- Brandschutz sowie
- Wärmeschutz- und Energiebilanzierung

Die Sanierungs- und Umbaumaßnahme soll ohne Zwischenunterbringung im laufenden Betrieb der Botschaftskanzlei durchgeführt werden. Damit einher gehen Beeinträchtigungen des Betriebes und eine erhöhte Belastung für das Personal. Um diese Belastung zu reduzieren, müssen Lösungsmodelle für die Bauphase in enger Abstimmung mit Bundesbau Sachsen (BBSN), Auslandsvertretung (AV) und BfAA entwickelt werden.
Die Festlegung der Bauabschnitte einschließlich der temporären Belegungsplanung, Schließzeiten etc. erfolgt ebenfalls im Einvernehmen mit der AV. Insbesondere für das Zeitfenster des Umbaus ist die Termintreue der Auftragnehmer zwingend sicherzustellen.

Für die Bauausführung ist ein Baustellensicherheitskonzept durch den regionalen Sicherheitsbeauftragten des Bauherrn unter Beteiligung des Generalplaners zu entwickeln.

TEILE DER BAUMAßNAHME SIND ALS
"VERSCHLUSSSACHE - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NFD)" EINGESTUFT.
WEITERE UNTERLAGEN WIE PROJEKTBESCHREIBUNG UND VERTRAG INKL.
ANLAGEN SOWIE WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN ÜBER DIE BAUMAßNAHME
WERDEN DEN BIETERN DAHER ERST IM RAHMEN DER AUFFORDERUNG ZUR
ANGEBOTSABGABE ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.
Umfang der AuftragsvergabeDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Nein
Art der AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung:
- Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Klimaschutz
Ziel zur Verringerung der Umweltauswirkungen:
- Klimaschutz
Geschätzte LaufzeitLaufzeit in Monaten: 65
Verlängerungen und OptionenBeschreibung der Optionen: Erbringung der beauftragten Leistungen mit Vertragsschluss und der Option der stufenweisen Beauftragung weiterer Leistungen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungensphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Verlängerung - Maximale Anzahl: 0
Verwendung von EU-MittelnDie Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen: 1) Rückfragen an die Vergabestelle ausschließlich über das Bietercockpit (http://www.sachsen-vergabe.de).
2.)Hinweis zum Vertrag: Mit Angebotsabgabe erklärt der Bieter seine Zustimmung zum Vertrag und dessen Anlagen. Mit Auftragserteilung gilt der Vertrag als geschlossen. Der Vertrag muss nicht unterschrieben und nicht mit dem Angebot eingereicht werden, vgl. §126 (3) BGB.
3.) Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote erfolgt schriftlich in Papierform; bitte beachten Sie die Hinweise zur Einreichung mit Kennzettel im Formblatt A00_Info Teilnahmewettbewerb.
4.) Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung, als Bedingung für die Einreichung eines Angebotes, werden den Bewerbern, welche in der 2. Stufe zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden zur Verfügung gestellt.
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots  
Zuschlagskriterien  
Informationen über die Anwendbarkeit von EEDEED anwendbar: Nein
Elektronischer KatalogElektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere FahrzeugeDie Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein


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